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Beiträge der Kategorie ‘Menschen’

Kulturgegensätze im HB Zürich.

Kulturgegensätze by bildwerkstatt
Kulturgegensätze, a photo by bildwerkstatt on Flickr.

Der Kodak “Take-a-picture-from-here” Photo-point direkt in der Eigernordwand!

Wer erinnert sich noch an die guten, alten Kodak “take-a-picture-from-here” Aussichtspunkte für Hobby-Fotografen? Das ist zwar keiner, könnte aber einer sein: Die Bahnstation Eigerwand auf 2865 M.ü.M. von der Jungfraubahn. Der Zug hält hier für ganze 5 Minuten (!), damit die Touristen Fotos von der atemberaubenden Aussicht auf die Schweizer Alpen machen können. Nach diesem Halt fährt die Bahn weiter auf das Jungfraujoch auf 3454 M.ü.M.

Ich selbst war nicht so sehr an der Aussicht auf die Berge interessiert, sondern mehr an der Szenerie dutzender, fotoverrückter Touristen: Wie werden sie wohl diese 5 Minuten nutzen…? Entstanden sind Aufnahmen, bei denen ich dachte: Ahh… Street Photography in den Alpen, das geht auch… :-)

Authentische Portraits.

Natürliche und authentisch wirkende Mitarbeiterportraits und Reportagen über Unternehmen mit deren Produkte und Dienstleistungen sind meine Stärke und mein hauptsächliches Angebot.

Ich arbeite dazu meistens ohne Blitz und mit einer Vollformat-Sucherkamera. Das ergibt im Endergebnis ungestellte, werbewirksame Aufnahmen für die Homepage oder für Drucksachen wie Unternehmensbroschüren, Flyers oder Mailings.

Auf meiner Homepage finden sich im Portfolio weitere Bildbeispiele, Arbeitsproben und Referenzen.

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Eine unglaublich wahre Geschichte.

Eines vorweg: In dieser unglaublichen, aber tatsächlich wahren Geschichte, die ich euch gleich erzählen werde, bin ich selbst nicht betroffen. Sie wurde mir aber aus erster Hand erzählt. Die Begebenheit trug sich vor wenigen Tagen in der Schweiz zu. Das am Schluss der Geschichte genannte Phänomen ist aber schon seit längerer Zeit zu beobachten, und das beschäftigt mich sehr.

Chris (Name geändert, der Redaktion aber persönlich bekannt), ein Lernender, schloss dieses Jahr seine Lehre ab. Er verlässt seinen Lehrbetrieb und macht sich auf zu neuen Ufern. Da es in seinen letzten Tagen im Betrieb ziemlich hektisch zu und her geht, organisiert er zu diesem Zeitpunkt keinen Abschieds-Apéro, sondern verspricht seinen Kolleginnen und Kollegen, sie in Kürze einmal in eine Bar einzuladen und dann kräftig seinen erfolgreichen Lehrabschluss zu feiern. Alle finden das toll und eine gute Idee.

Nur wenige Wochen danach erhalten tatsächlich alle 25 Mitarbeitenden der Firma per Mail eine persönliche Einladung von Chris zum angekündigten Happening, inklusive einen Link auf eine Doodle-Umfrage mit Terminvorschlägen. Der 19-jährige, der noch an das Gute in den Menschen glaubt, freut sich und reserviert die ausgewählte Bar bzw. das Restaurant bereits.

Wie reagieren seine vor kurzem noch so entzückten Kolleginnen und Kollegen? Hier die Resultate:

  • 25 persönlich bekannte Personen per Mail eingeladen mit Doodle-Terminumfrage
  • davon füllen 11 (keine 50 %!) die Doodle-Terminumfrage aus
  • schliesslich finden 7 Personen einen gemeinsamen Termin, welcher von Chris an alle bestätigt wird
  • am gleichen Tag des Party-Abends melden sich wenige kurzfristig ab, ein grösserer Teil erscheint einfach nicht
  • tatsächlich erscheint am Abend genau 1 der sieben angemeldeten «Kollegen» (eine Dame)

Was meint ihr dazu? Ich finde das einfach haarsträubend, eine Frechheit, anstandslos… ich finde die richtigen Worte gar nicht. Da meint es ein junger, motivierter Mann gut und wird nach Strich und Faden verarscht (anders kann man das ja nicht nennen):

  • über die Hälfte der Eingeladenen reagiert nicht einmal auf eine persönliche Einladung!
  • von 7 Angemeldeten erscheinen 6 (86 %!) schliesslich nicht, davon 5 ohne jegliche Nachricht an Chris!

Geht’s eigentlich noch?!

Ich hoffe sehr, dass der arme Chris diese Geschichte als Lehrbeispiel dafür nimmt, wie man es nicht macht, und es somit auch selbst nie so machen wird. Und nicht etwa nach dem Motto «na ja, wenn man das so machen kann, dann mache ich das künftig auch so…». Wundern täte es mich allerdings nicht, bei so vielen «erwachsenen» Vorbildern.

Nun zum eingangs erwähnten Phänomen: Diese Story ist leider kein Einzelfall. Die Geschichte steht für mich für den heute sichtbaren und rapiden Zerfall von Anstand und zwischenmenschlichen Werten, und zwar auf allen geschäftlichen Hierarchiestufen, in allen Branchen und allen Gesellschaftsschichten. Es ist einfach auf nichts und niemanden mehr Verlass. Weder schriftliche Verträge noch ein Händedruck zählen heute tatsächlich noch etwas. Solche und artverwandte Geschehnisse erleben wir mittlerweile schon fast täglich. Im Geschäftsleben sowieso, im Privatleben offenbar auch immer öfters.

Wo führt das noch hin? Ich erachte das als eine äusserst bedenkliche Entwicklung. Irgendwann wird sich das doch rächen? Was denkt ihr darüber?

Wer freut sich auch schon auf die kommende Marroni-Zeit?

drb_20101205_L1020537, ursprünglich hochgeladen von bildwerkstatt

Street Photography.

drb_L1025806_20110913, ursprünglich hochgeladen von bildwerkstatt

Neues Bild in meinem Flickr-Album Street Photography. Diese Aufnahme entstand in Weimar, Thüringen.

Sonnentempel Eremitage Bayreuth.

Schön hatte sie es sich eingerichtet, die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth. Im Bild der Sonnentempel in der Eremitage etwas ausserhalb der Stadt, die aber zum Schloss gehörte. Orangerie inklusive, versteht sich. Wohlverstanden: Das Leben als Frau in dieser Zeit war auch für Damen in erlauchten Kreisen alles andere als einfach.

Bildtechnik: Leica M9, Summilux-M 35mm f/1.4 ASPH., Blende 8, 1/125″, ISO-160, Apple Aperture.

Kurzfilm: Kriegsfotografie kritisch hinterfragt.


Erschreckend und beschämend zugleich. Möchte nicht in der Haut dieser Fotografin stecken. Auch wenn dies ein gestellter Kurzfilm ist, ist er doch gut dazu geeignet, die Kriegsfotografie in all ihren Facetten kritisch zu hinterfragen.

Neu: Swiss Street Photography.

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Swiss Street Photography, ein Album auf Flickr.

Ab sofort gibt es dieses neue Flickr-Album, das laufend mit neuen Bildern aus dem Genre Street Photography ergänzt wird. Die Fotos in diesem Album entstanden ausschliesslich in der Schweiz.

Selbstportrait: Fotograf fotografiert Fotografen.


Auf vielseitigen Wunsch, aber nicht als iPhonetography-Bild: Selbstportrait. :-) Herzlichen Dank an Isabelle für dieses gelungene Foto.

iPhonetography (98/365): Street Photography.

Kulturkontrast.

Street Photography mal etwas anders. Neulich gesehen im Hauptbahnhof Zürich. Wie «siehst» du dein tägliches Umfeld? Bildtechnik: Leica M9, Summicron-M 1:2.0/35mm, Blende 8.0, 1/15″, ISO-160

«Earth Hour»: Licht aus für eine Stunde am 26.3.2011.

Die diesjährige «Earth Hour» findet am 26. März 2011, 20:30-21:30 Uhr Schweizer Zeit. Während dieser Stunde erlöschen weltweit so viele Lichter wie möglich. Dabei geht es darum, ein Zeichen für einen bewussteren Umgang mit Energie zu setzen. Bist du auch dabei?

Die Earth Hour ist die wohl grösste Klima-Aktion der Welt: Tausende Städte auf der ganzen Welt löschen während einer Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen – als Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz. Auch viele Private und Firmen machen mit, so auch bildwerkstatt.ch. Geboren ist die Earth Hour 2007 als lokale Aktion des WWF Australien und der Stadt Sidney, letztes Jahr haben 128 Länder mitgemacht.

Wer macht noch mit? Hier finden Sie Aktionen von Firmen und Einzelpersonenin der Schweiz. Das offizielle Video zur Earth Hour heisst bezeichnenderweise «You can make a change». Lancieren auch Sie Veränderungen, auch wenn sie noch so klein sind. Das summiert sich.

Setze ein Zeichen und mach mit: «power off» am 26.3.11 von 20:30-21:30 Uhr. Und reduziere deinen Strom- und Ressourcenverbrauch auch nach dieser Stunde nachhaltig.

iPhonetography (78/365): Street.

Big world, small mankind.

Wie klein (und unbedeutend?) der Mensch doch plötzlich wirkt, vergleicht man ihn mit den Dimensionen unserer Erde oder gar mit jenen des Universums. Alles eine Frage der Sichtweise. PS: Das ist keine Fotomontage!

iPhonetography (76/365): Street.

Pressefotos des Jahres 2010

Die Würfel sind gefallen, das Pressefoto des Jahres ist gewählt. Hinter dem Bild der südafrikanischen Fotografin Jodi Bieber steht eine tragische Geschichte eines Mädchens in Afghanistan. Diese Geschichte und weitere Hintergrundinformationen zu allen Gewinnerbildern des 54. World Press Photo Contest sind bei The Big Picture oder direkt bei World Press Photo zu finden. ACHTUNG: Teilweise nur für starke Nerven!

Spende Blut – rette Leben!

Kürzlich war ich wieder beim Blutspenden und habe dieses Mal die Fotokamera mitgenommen, um ein paar Bilder zu schiessen. Blutspenden tut weder weh noch hat es sonst irgend welche negativen Auswirkungen auf die eigene Gesundheit. Deshalb mein Aufruf: Wer gesund ist, soll Blut spenden. Das rettet Leben, vielleicht einmal das eigene.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Blutbedarf ist in der Schweiz nur knapp gedeckt, je nach Region sieht es unterschiedlich aus. Deshalb: Auch deine Spende zählt! Mehr Informationen zum Blutspenden: Blutspendedienst SRK. Blutspenden ganz einfach in deiner Nähe: Spendetermine

Alpenpanorama vom Männlichen.

Der kleine, aber feine Gipfel des «Männlichen» im Berner Oberland (2342 M.ü.M.) ist zwar nicht besonders hoch, bietet aber trotzdem ein wunderschönes Alpenpanorama. Von der Bergstation der Gondelbahn (von Grindelwald) bzw. der Schwebebahn (von Wengen) erreicht man diesen Aussichtspunkt auch im Winter zu Fuss in nur 20 Minuten.

Eine Bearbeitungsmöglichkeit mit Photoshop wäre, die Schärfentiefe des Hintergrunds zu reduzieren, wie nachfolgend gezeigt. Das bringt noch mehr Dreidimensionalität ins Bild. Wenn man es etwas länger ansieht, wirkt der Abgrund vor den zwei Touristen schon fast bedrohlich. Diesen Effekt sollte man – wie eigentlich alles in der Bildbearbeitung – jedoch nicht übertreiben, da es sonst unnatürlich wirkt.

Welche Variante einem besser gefällt, ist letztlich Geschmacksache. Beim ersten Bild ist das eingangs erwähnte Alpenpanorama für die Bildbetrachtenden auch wirklich gut sichtbar, die zweite Variante wirkt dafür etwas «dramatischer», was der Bildaussage auch nicht unbedingt schadet.

Was ist eure Meinung? Welche Bildvariante würdet ihr bevorzugen? Teilt eure Ansichten hier im Blog!

iPhonetography (51/365): Driving home for Christmas.

«Driving home for Christmas», der schöne Song von Chris Rea, kommt mir bei diesem iPhone-Bild in den Sinn. Nach Hause fahren zu seinen Liebsten, die man vielleicht das Ganze Jahr über nicht sieht, um wenigstens Weihnachten gemeinsam zu feiern. Endlich von der Arbeit nach Hause fahren zur Familie, um mit ihr ein paar besinnliche Tage abseits vom Alltagsstress zu verbringen. Oder einfach nach Hause fahren zu sich selbst, einkehren und innehalten, sich selbst spüren, sich selbst finden, mit Gott ein Gespräch führen.

Es gibt viele Gründe, an Weihnachten unterwegs zu sein. Ich denke auch an die Zehntausenden, die zur Zeit wegen den schwierigen Wetterverhältnissen auf Flughäfen in England und anderen Teilen Europas festsitzen, und ihr Reiseziel für Heiligabend wohl nicht mehr erreichen werden. Und ich denke an all jene, die es sich schlicht und einfach nicht leisten können, Ihre engsten Angehörigen an Weihnachten zu sehen, aus welchen Gründen auch immer. Ich denke an die Armen und Kranken dieser Welt, an die Unterdrückten, an die Verfolgten, an die Hungernden. «Konsumstress» ist ein Wort, das diese Menschen nicht kennen. Aber ich denke auch an die Reichen und Mächtigen: Mögen sie Bescheidenheit und innere Zufriedenheit finden und ihre Macht und ihre Möglichkeiten zum Wohle der Menschen einsetzen.

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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